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„Es reicht nicht aus, einfach nur iPads den Lernenden in die Hand zu drücken“

Dass die Bildungslandschaft sich in einem Umbruch von traditionellen Lernmethoden hin zu einem digital-verknüpften sowie ganzheitlichen Bilden befindet und dies auch dringend notwendig ist, wurde spätestens mit den Schulschließungen im Frühjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie deutlich.

„Dabei reicht es nicht, unseren Schülerinnen und Schülern einfach nur ein iPad in die Hand zu drücken, dies werden wir bis Ende Oktober 2020 in elf Klassen und bis Ende September 2021 in mindestens 18 unserer 32 Klassen umgesetzt haben,“ so Schulleiterin Susanne Zimmermann: „Wir benötigen hierzu auch die digitale Infrastruktur, Software, Manpower, Lernplattformen und Bildungsangebote!“

Um diesem Gebot von Innovationen und Schulentwicklung nachzukommen, hat sich eine erste Expertengruppe der Bronner-Schule bereits Mitte Februar 2020 auf den Weg ins rheinland-pfälzische Westerburg (Westerwaldkreis) gemacht, um mit Kollegen der dortigen Berufsbildende Schule in den Austausch zu kommen und neue innovative Ideen aufzunehmen. Eine weitere Expertengruppe aus dem Lehrerkollegium war Anfang Oktober zu einer internen Klausur in der Pfalz, um die Arbeitsfelder der benötigten digitalen Voraussetzungen zu ergründen. Diese werden benötigt, um das digitale Lernen im Schulalltag gesichert abbilden zu können.

Darüber hinaus kann die Wieslocher Johann Philipp Bronner Schule heute bereits ihre Expertise in Sachen externer Kommunikation via Print- und Online-Medien einbringen.


Schülerrekord im 99. Schuljahr der Bronner-Schule

Anders als an vielen anderen Schulen wurden an unserer Schule am Ende der Sommerferien Anfang September keine Lernbrücken angeboten, da die Nachfrage unter den knapp 250 Bestandsschülern der Vollzeitschulen nur im niedrigen einstelligen Bereich war. Grund für diese niedrige Nachfrage war sicherlich, dass bei uns für alle Schüler und Klassen nach den Osterferien Online-Unterricht nach regulärem Stundenplan erfolgte sowie nach den Pfingstferien alle Schüler in zwei Gruppen im täglichen Wechsel nach regulärem und vollständigem Stundenplan in allen Fächern im Präsenzunterricht beschult wurden. An Lernbrücken interessierte Schüler konnten diese an den beiden benachbarten Schulen im Zentrum beruflicher Schulen Anfang September besuchen.

Mit dem regulären Unterrichtsbeginn in Baden-Württemberg am 14. September 2020 wurden zwar die Abstandsgebote in den Klassen bzw. Jahrgangs-Kohorten aufgehoben, auf den Schulgängen, Fluren, Begegnungsstätten, im Pausenhof und auf dem Schulgelände besteht weiterhin eine allgemeine Maskenpflicht. Die Gesamtlehrerkonferenz der Bronner-Schule empfahl zudem alle am Schulleben Beteiligten  in der ersten Unterrichtswoche eine Maske zu tragen auch zu den Einschulungen in der Aula und im Unterricht.

Am ersten Schultag wurden im Wirtschaftsgymnasium, dem Berufskolleg und der Berufsfachschule Wirtschaft 243 Schüler neu eingeschult. Im Berufskolleg I existieren erstmals vier Parallelklassen und damit so viele Schüler wie noch nie. Auch in der kaufmännischen Berufsschule begannen - anders als corona-bedingt erwartet - ebenso viele Auszubildende neu ihr kaufmännische Ausbildung wie im September des Vorjahres. Hinzu kamen etliche Schüler, die eine verkürzte Ausbildungsdauer anstreben.


Cornelia Geider-Starke, Lucia Hellinger und Birgit Kistner haben Bronner-Schule über Jahrzehnte geprägt

In einer Feierstunde am letzten Schultag vor den Sommerferien verabschiedete Schulleiterin Susanne Zimmermann, das Lehrerkollegium sowie die Schülersprecher die Lehrerinnen Cornelia Geider-Starke, Lucia Hellinger und Birgit Kistner in den Ruhestand. Schulleiterin Susanne Zimmermann bezeichnete in ihrer Begrüßung die drei Pädagoginnen als „Grand Damen der Bronner-Schule“.


„Wir sind Stars und Vorbilder für nachfolgende Generationen geworden“

Corona-bedingt fand die Absolventenfeier des Wirtschaftsgymnasiums der Johann Philipp Bronner Schule für die Schüler des Abiturjahrgangs 2020 erstmals nicht im Harres sondern „open Air“ im Pausenhof der Schule gemeinsam mit je zwei Begleitpersonen und den Lehrern des Jahrgangs statt. Zuvor angestellte Überlegungen die Feier ins Autokino Waghäusel, den Schlosspark Angelbachtal, ins Wieslocher Stadion oder in die Aula des Berufsschulzentrums unter Ausschluss von Begleitpersonen dafür mit Live-Stream zu den Eltern zu verlegen, wurden von den Abiturienten verworfen.


"Diese krassen letzten Monate haben zu einem ganz besonderen Schulabschluss geführt"

Die Johann-Philipp-Bronner-Schule verabschiedete in einer Feierstunde die 37 Schülerinnen und Schüler nach dem zweijährigen Berufskolleg, welches zur Fachhochschulreife führt. 15 dieser Absolventen haben zudem erfolgreich die Prüfung zum staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten absolviert.

Der Abteilungsleiter des Berufskollegs, Christian Manz, hieß die Schüler ohne ihre Eltern in der Aula herzlich willkommen, gratulierte ihnen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Prüfungen und dankte dem Lehrerkollegium der beiden Klassen für das hohe Engagement, welches es ermöglicht habe trotz der Corona-Pandemie fast alle Schüler erfolgreich durch die Prüfungen zu bringen: „Diese krassen letzten Monate haben zu einem ganz besonderen Schulabschluss für alle Beteiligten geführt!“, so Manz. Nun müssten die Absolventen selbst aktiv werden und ihren Weg gehen. Hierzu wünschte er ihnen einen Beruf zu erlangen, der nicht unbedingt viel Geld abwerfe, sondern sie erfülle. Die Schülerinnen und Schüler seien trotz wirtschaftlicher Krise für den Arbeitsmarkt mit ihrem Schulabschluss bestens qualifiziert.


Termine

10. Dezember 2020

Ausbildungsmesse "Deine Chance" (Online)

ganztägig Uhr


10. Dezember 2020

Absolventenfeier KBS Winterprüfung

14:00 Uhr


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