Erfasse und nutze den Geist der Zeit!

Im Sinne des Leitspruchs ihres Namens­gebers „Erfasse und nütze den Geist der Zeit“ ist die Johann­ Philipp­ Bronner Schule auf eine gegenwarts­- und zukunftsorientierte Kompetenzvermittlung ausgerichtet. Sowohl die allgemeinbildende als auch die fachlichen - insbesondere ökonomischen - Zusammenhänge sowie deren Anwendung stehen im Mittelpunkt des Unterrichts der verschiedenen kaufmännischen Bildungs­angebote unserer Schule. Der Unterricht hat zum Ziel, die Selbstständigkeit, Kreativität und Teamfähigkeit der Schülerinnen sowie der Schüler zu fördern.

Wir sind MEHR als nur Schule!

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Die Johann-Philipp-Bronner-Schule ist eine kaufmännische berufliche Schule mit rund 750 Lernenden und 50 Lehrenden. Wir sind Teil des Zentrums Beruflicher Schulen Wiesloch und vereinen vier verschiedene Schularten unter einem Dach. Als Schule des Rhein-Neckar-Kreises erstreckt sich unser Kerneinzugsgebiet über elf Städte und Gemeinden im südlichen Teil des größten Landkreises im Land Baden-Württemberg: Angelbachtal, Dielheim, Leimen, Malsch, Mühlhausen, Nußloch, Rauenberg, Sandhausen, St. Leon-Rot, Wiesloch und Walldorf.

Zusätzliche Informationen können Sie unserem Wikipedia-, Facebook-, Instagram- und YouTube-Auftritt entnehmen.

Image-Video auf YouTube

Auf YouTube finden Sie unser Image-Video, welches in Zusammenarbeit mit der StartUp-Firma OnPräs (Abiturienten 2016) entstand und unsere Schule in vier Minuten vorstellt:

YouTube-Video: https://youtu.be/YLQcC87LM5Y
Eine Produktion von: https://OnPraes.de/

Aktuelles

Erste bundesweite Netzwerkveranstaltung von Lernfabriken blickte nach Wiesloch

27.11.2020

„Wir haben nicht nur einen digitalen sondern einen Zwilling zum Anfassen“

Mitte November fand online die erste bundesweite Netzwerkveranstaltung für Lernfabriken an beruflichen Schulen Deutschlands statt.

Thema waren Perspektive für die Zusammenarbeit von gewerblich-technischen und kaufmännischen Schulen in diesem Bereich. Wissenschaftlich begleitet wird dieser Prozess von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd (Prof. Dr. Uwe Faßhauer und Prof. Dr. Lars Windelband) und dem Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Karl Wilbers). Nach Informationsvorträgen durch die Hochschulen und einem virtuellen runden Tisch zum Gedankenaustausch unter der Leitung von Vertretern der Kultusministerien Bayerns, Baden-Württembergs und Niedersachens fand in zwei Runden der Erfahrungsaustausch zwischen sechs Schulen statt. Aus Niedersachsen war die Berufsbildende Schule Brinkstraße Osnabrück vertreten, aus Bayern die Berufliche Schule 4 der Stadt Nürnberg, die Staatliche Berufsschule Kronach-Lichtenfels, das Berufliche Schulzentrum Amberg und die Berufsschule 2 Kempten. Baden-Württemberg wurde durch die Wieslocher Kooperation zur Industrie 4.0 der Hubert-Sternberg-Schule (gewerblich-technisch) und der Johann-Philipp-Bronner-Schule (kaufmännisch) vertreten.

Hierzu stellten die beiden Schulleiter Klaus Heeger (Sternberg-Schule) und Susanne Zimmermann (Bronner-Schule) die Kooperation zwischen der schuleigenen gewerblichen Lernfabrik 4.0 und der kaufmännischen Übungsfirma „Bronner-Bikes“ vor. Die beiden rund 150 Meter räumlich voneinander getrennten Lernsituationen der zwei Schulen auf dem Campus des Zentrums Beruflicher Schulen Wiesloch sind durch eine Verknüpfungs-Schnittstelle der jeweiligen Software-Systeme miteinander verbunden. Während die gewerbliche Lernfabrik mit einem Manufacturing-Execution-System der 4. Generation (MES4) arbeitet, ist die kaufmännische Übungsfirma mit einem Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) von SAP4School ausgestattet, die SAP-Schnittstelle der beiden Systeme ermöglicht den kompletten digitalen Austausch von der Auftragsanfrage, über die kaufmännische Bearbeitung und die gewerblich-technische Produktion bis zur Auslieferung des Produkts. Die Wieslocher Schulen zeigen dies beispielhaft an unterschiedlichen Ausfertigungen von Fahrradcomputern.

Dabei wurde im bundesweiten Austausch unter fast 200 Experten deutlich, welches Leuchtturmprojekt die vom Rhein-Neckar-Kreis geschaffene Zusammenarbeit am Wieslocher Bildungscampus darstellt: „Hier wird an einer Lernsituation deutlich wie der Digitalpakt an Schulen gelebt werden kann“, so Karl Frötschner von der Universität Erlangen-Nürnberg. Nach dem 15-minütigen Vortrag und dem rund 45-minütigen Online-Austausch zu dem Wieslocher Modellprojekt zeigte sich Schulleiter Klaus Heeger sehr zufrieden: „Es wurde durch die Nachfragen deutlich, dass unsere Zusammenarbeit zwischen gewerblichen und kaufmännischen Bereich vorbildhaft und beispielhaft für ganz Deutschland ist!“ „Was wir hier in Wiesloch als Anschauungsobjekt, also haptischen Zwilling, zwischen den beiden Nachbarschulen haben, ist für viele Schulen so technisch und finanziell nicht möglich. Die bestehenden Lernfabriken oder Übungsfirmen könnten sich stattdessen einen digitalen Zwilling als virtuelles Anschauungsobjekt für die dortigen Schüler erstellen. Wir können uns in Wiesloch glücklich schätzen, dass wir nicht nur digital sondern auch einen Partner zum Anfassen haben“, resümierte Schulleiterin Susanne Zimmermann.


Text & Bilder: Benjamin Starke & HSS

 

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