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Drei berufliche Schulen kooperieren mit sechs Gemeinschaftsschulen

Die drei Schulen des Berufsschulzentrums unterzeichneten einen Kooperationsvertrag mit sechs Gemeinschaftsschulen des südlichen Rhein-Neckar-Kreises im Rahmen einer Feierstunde.

Der Schuldezernent des Rhein-Neckar-Kreises, Ulrich Bäuerlein, freute sich neben den Schulleitern der neun Schulen auch viele Bürgermeister und Oberbürgermeister als Vertreter der tragenden Kommunen der Gemeinschaftsschulen begrüßen zu dürfen. „Mit einer solch großen und breit aufgestellten Kooperation nimmt der Standort Wiesloch eine positive Ausnahmestellung im Rhein-Neckar-Kreis ein“, so Bäuerlein. Zudem zeigte sich der Dezernent dankbar, dass es durch diese Kooperation keine Konkurrenz zwischen den kommunalen und den Schulen des Kreises kommen würde, sondern ein gutes Miteinander rund um Wiesloch gegeben sei.

Die Schulleiter der drei Schulen, Susanne Zimmermann von der Johann-Philipp-Bronner-Schule (kaufmännisch), Klaus Heeger von der Hubert-Sternberg-Schule (gewerblich-technisch) und Oliver Wetzel von der Louise-Otto-Peters-Schule (sozial-pflegerisch) stellten die Möglichkeiten des Berufsschulzentrums vor. Auf rund 20.000 Quadratmetern Schulfläche werden aktuell rund 2.700 Schüler von ca. 260 Lehrern betreut. Die drei Schulen ermöglichen sechs verschiedene Bildungsabschlüsse an zwei Standorten und kooperieren miteinander in den Fremdsprachen-, Fitness- und naturwissenschaftlichen Angeboten. Neben einer Vielzahl von Klassenzimmern stehen den Lernenden 45 Praxisräume und 24 Computerräume für den Anschauungsunterricht zur Verfügung.


In der vollbesetzten Aula des Berufsschulzentrums begrüßte Kerstin Müller, die Leiterin des Berufskollegs 2 (BK 2), alle anwesenden Schüler, Eltern und Lehrer zur Abschlussfeier. Neunundvierzig Schüler hatten die Fachhochschulreife bestanden. Diese berechtigt zum Studium an allen Hochschulen Baden-Württembergs. Acht Absolventen erhielten zusätzlich den berufsqualifizierenden Abschluss „Staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent“.

Das Symbol „teilen“ bedeute im Social-Media-Kontext oft nichts anderes, als nahezu jedes Erlebnis anderen mitzuteilen, gerne auch mit vielen Fotos, so Kerstin Müller, auf der Klassenfahrt in den Harz konnten sich die Schüler anderen wegen mangelndem Internetempfang weniger mitteilen. Dort sei das Wort teilen wieder in seinem ursprünglichen Sinn benutzt worden, um zusammen zu singen, zu feiern, zu reden oder Musik zu hören. Die Klassensprecher der BK 2-Klassen Turyan Akay, Semir-Nico Genc und Muhammed Öztürk zeigten sich heilfroh, die Prüfungsphasen heil überstanden zu haben. Einen großen Dank sprachen sie den Lehrern für ihre vielfältige Unterstützung aus.


Johann-Philipp-Bronner-Schule verabschiedete 69 Abiturienten des WG

 

Mit einer Feier im Harres verabschiedete das Wirtschaftsgymnasium (WG) der Johann-Philipp-Bronner-Schule die Schüler des Abiturjahrgangs 2019.

Die neue Schulleiterin Susanne Zimmermann begrüßte herzlich die Anwesenden. Die Absolventen hätten den Kampf gegen den größten Feind aller Schüler, den „inneren Schweinehund“ geschafft. In ihren verschiedenen Rollen, ob als dreifache Mutter, Lehrerin oder Schulleiterin, habe sie immer wieder festgestellt, dass dieser der größte Gegner im Schulalltag sei. Mit der allgemeinen Hochschulreife hätten die Abiturienten alle wichtigen Kompetenzen für das Berufs- und Studienleben im 21. Jahrhundert erhalten. Dennoch seien ein lebenslanges Lernen und eine ständige Weiterqualifizierung notwendig. Für den weiteren Lebensweg wünschte Frau Zimmermann alles Gute und rief die Absolventen dazu auf, ihre neue gewonnene Bildungsfreiheit zu nutzen.


Theater-Seminarkurs hatte in der Aula Premiere

Der Theater-Seminarkurs der 12. Klassen des Wirtschaftsgymnasiums, unter der Leitung von Bettina Sieber und Britta Niehoff, beschäftigte sich in diesem Schuljahr mit dem Thema „Zeit“ und konnte nach zehn Monaten Arbeit stolz sein selbstgeschriebenes Werk präsentieren: „Zeit – der Stoff, aus dem Geschichten gemacht sind!“

Ein Teil der elf Darsteller war davon überzeugt, mit einer selbst gebauten Zeitmaschine einen „Quantensprung in die Zukunft“ machen zu können, während ein anderer Teil an dieser Art der „Zeitbezwingung“ seine Zweifel hatte. Die Zeitreise scheint in der Nacht gelungen zu sein. Oder war sie nur ein Traum des Konstrukteurs Philipp?


Damit hatten die Französischschüler des Zentrums Beruflicher Schulen Wiesloch am 03.07. nicht gerechnet: Während ihres Besuchs im Straßburger EU-Parlament konnten sie live miterleben, wie der neue Parlamentspräsident gewählt wurde. Doch neben einer Lehrstunde in europäischer Politik gab es für die neun Schülerinnen und Schüler auch genügend Gelegenheit, die Altstadt zu erkunden, elsässische Leckereien zu probieren und ihre Französischkenntnisse zu testen.

Gleich morgens ging es los: Mit S-Bahn und TGV fuhr der Französischkurs der 11. Klasse, begleitet von ihren Französischlehrerinnen Simone Denzler und Emma Schupp, Richtung Straßburg. Ziel der Reise war zunächst das Europäische Parlament. Der Zeitpunkt für den Besuch hätte nicht spannender sein können: Weil es sich um die erste Sitzungswoche des neu gewählten Parlaments handelte, konnten die Schüler im Plenarsaal des Europäischen Parlaments nicht nur einige bekannte Politiker erspähen. Just in dieser Stunde wurden die Wahlergebnisse bekannt gegeben und der frisch gewählte Parlamentspräsident hielt seine flammende Rede für ein starkes Europa – übersetzt in alle 24 Amtssprachen und mit Beifall, auch von der Besuchertribüne.


Termine

04. Mai 2020

1. Phase des stufenweisen Schulbeginns

07:50 Uhr


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