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„Es ist unser Ziel durch immer wieder neu gestalteten Elementen im Schulhaus eine Wohlfühlatmosphäre für unsere Lernenden und Lehrenden auch auf den Fluren und in den wenigen Räumen ohne große Fenster zu schaffen“, so die Schulleiterin Susanne Zimmermann: „Durch eine moderne Wandgestaltung wollen wir dies verstärkt ermöglichen. Zugleich können wir hierdurch unsere Leitbild sowie die Verbundenheit zur Weinstadt und der Metropolregion darstellen.“

Aus diesem Grund beauftragte die Johann Philipp Bronner Schule bereits im Herbst 2019 den Wieslocher Marco Billmaier mit der Wandgestaltung im neuen Schüleraufenthaltsraum. Damals brachte der Graffiti-Künstler neben dem Portrait des Schulnamensgebers den Schulslogan „Mehr als nur Schule“ kunterbunt an die Wand. Nun gestaltete er die große Flur-Wand an Direktorat und Sekretariat. Neben dem Portrait Bronners und dem angedeuteten Schulnamen sind der Wieslocher Sauermillichhaffe sowie das Dörndl als die beiden Wahrzeichen der Weinstadt zu sehen. Farblich hielt sich der Sprayer dabei an die Schulfarben, die von dem dunklen Bronner-Blau und dem in Kontrast dazu stehenden Bronner-Gold geprägt sind.

Die Reste der Stadtmauer mit den Wehrtürmen Sauermillichhaffe, Dörndl und Runder Eckturm sind Zeugen des Mittelalters in Wiesloch. Das Dörndl war ursprünglich ein Wehrturm der Stadtmauer. Es beherbergte um 1557 und später nach Abbruch des oberen Torturmes das Ortsgefängnis. Im Turm waren drei Arrestzellen untergebracht. Im Anbau wohnten die Polizeidiener. Bis 1978 beherbergte es das Heimatmuseum. Dieses wurde 1985 als städtisches Museum mit neuer Konzeption wieder eröffnet.

Johann Philipp Bronner war 1792 in Neckargemünd geboren und lebte von 1816 bis zu seinem Tod 1864 in Wiesloch. In dieser Zeit war er nicht nur der Stadt-Apotheker der Weinstadt sondern auch als Weinbaupionier, Rosenzüchter und Schriftsteller tätig. Aufgrund seiner großen wissenschaftlichen Verdienste rund um den Weinbau wurde er 1839 von badischen Markgrafen Wilhelm zum Ökonomierat ernannt. Als Dank hierfür wurde das Areal am heutigen PZN auf den Namen Wilhelmshöhe getauft. Die kaufmännische Wieslocher Schule nahm 1982 den Namen des Pioniers an und feiert im Mai 2022 ihr 100-jähriges Bestehen als selbstständige Bildungseinrichtung.

Text & Bilder: Benjamin Starke


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