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„Die Raumkapazitäten müssen wir in den Blick nehmen“

Wir können als die kaufmännische Schule in Wiesloch im Mai 2022 auf eine 100-jährige Geschichte als selbstständige Schule zurück blicken und dabei wachsen wir mit aktuell rund 750 Lernenden und 50 Lehrenden entgegen aller Prognosen massiv weiter. „Eigentlich sieht die Schulprognose seit Jahrzehnten sinkende Schülerzahlen für unsere Schule vor. Aber bereits im September 2020 haben wir erstmals in der knapp 100-jährigen Schulgeschichte die Zahl von 750 Schülerinnen und Schüler an der Bronner-Schule geknackt“, so Schulleiterin Susanne Zimmermann, die seit September 2018 der Schule vorsteht.

Dabei wächst die kaufmännische berufliche Schule im Wieslocher Schulzentrum weiter, wie die im März 2021 durch das Regierungspräsidium mitgeteilten Anmeldezahlen verlauten lassen. „Wir können aktuell nur für unsere drei Vollzeitschularten Wirtschaftsgymnasium, kaufmännisches Berufskolleg I und II sowie Berufsfachschule für Wirtschaft eine verlässliche Prognose abschätzen. Die Ausbildungsbetriebe der kaufmännischen Berufsschule wählen ihre Auszubildenden aktuell noch aus, deren Schulanmeldung erfolgt erst im Sommer“, so Zimmermann weiter.

Als die neue Schulleiterin 2018 an die Schule kam, umfasste der Vollzeitschulbereich der Bronner-Schule 18 Klassen. Für das kommende Schuljahr ab September 2021 sind es sicher 20 Schülergemeinschaften. „Unser Berufskolleg I boomt nun schon im zweiten Schuljahr, aber mit einer vierten Parallelklasse im Wirtschaftsgymnasium haben wir nicht gerechnet. Das für regionale Schulentwicklung zuständige Regierungspräsidium hat uns diese beiden Klassen bereits fest zugesagt. Für die 21. Schülergruppe, eine dritte Parallelklasse im BK II setze ich mich gerade massiv ein. Die Anmeldezahlen werden wir voraussichtlich erreichen und es wäre zu schade, wenn wir unsere eigenen Schülerinnen und Schüler aus dem BK I nicht selbstständig zur Fachhochschulreife führen dürften!“, so Schulleiterin Zimmermann.

Natürlich bedeutet die wachsende Klassenzahl von über zehn Prozent und die noch viel größer wachsende Schülerzahl für die kaufmännische Schule neue Herausforderungen: „Im Besonderen die Raumkapazitäten müssen wir in den Blick nehmen und mit unserem Schulträger, dem Rhein-Neckar-Kreis, über Lösungen sprechen“, so der stellvertretende Schulleiter Michael Ries.

Interessant ist auch ein Vergleich zu den umliegenden beruflichen Schulen der Region, die meist pandemie-bedingt ebenfalls von leicht steigenden Schülerzahlen profitieren können. Das Wachstum der Bronner-Schule sticht entgegen dem landesweiten Trend aber heraus. Es hält seit mehreren Jahren an und betrifft ausnahmslos alle angebotenen Bildungsgänge. „Wir führen diesen Erfolg auf die hervorragende Arbeit in unserer Schule, das große Angebot für unsere Lernenden und den damit einhergehenden positiv wahrgenommenen Leumund der Bronner-Schule in der Öffentlichkeit zurück“, so die Schulleiterin.

Pandemiebedingt ist seit September 2020 keine einzige Unterrichtsstunde ausgefallen, der Stundenplan blieb seit dem ersten Schultag unverändert. 12 Klassen sind bereits mit Tablets ausgestattet und alle weiteren Schüler die ein digitales Endgerät für das Home-Schooling benötigten, haben dieses von der Schule bereits im Januar gestellt bekommen. Bis Ende 2021 sollen alle Vollzeitschüler ein digitales Endgerät erhalten. Die 16 Prüfungsklassen befinden sich seit den Faschingsferien 2021 wieder im Präsenz- oder im A-B-Wechselunterricht. All dies scheint Schüler und Eltern von der Bronner-Schule zu überzeugen.

Text: Benjamin Starke
Bild: OnPräs


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