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Schülerrekord im 99. Schuljahr der Bronner-Schule

Anders als an vielen anderen Schulen wurden an unserer Schule am Ende der Sommerferien Anfang September keine Lernbrücken angeboten, da die Nachfrage unter den knapp 250 Bestandsschülern der Vollzeitschulen nur im niedrigen einstelligen Bereich war. Grund für diese niedrige Nachfrage war sicherlich, dass bei uns für alle Schüler und Klassen nach den Osterferien Online-Unterricht nach regulärem Stundenplan erfolgte sowie nach den Pfingstferien alle Schüler in zwei Gruppen im täglichen Wechsel nach regulärem und vollständigem Stundenplan in allen Fächern im Präsenzunterricht beschult wurden. An Lernbrücken interessierte Schüler konnten diese an den beiden benachbarten Schulen im Zentrum beruflicher Schulen Anfang September besuchen.

Mit dem regulären Unterrichtsbeginn in Baden-Württemberg am 14. September 2020 wurden zwar die Abstandsgebote in den Klassen bzw. Jahrgangs-Kohorten aufgehoben, auf den Schulgängen, Fluren, Begegnungsstätten, im Pausenhof und auf dem Schulgelände besteht weiterhin eine allgemeine Maskenpflicht. Die Gesamtlehrerkonferenz der Bronner-Schule empfahl zudem alle am Schulleben Beteiligten  in der ersten Unterrichtswoche eine Maske zu tragen auch zu den Einschulungen in der Aula und im Unterricht.

Am ersten Schultag wurden im Wirtschaftsgymnasium, dem Berufskolleg und der Berufsfachschule Wirtschaft 243 Schüler neu eingeschult. Im Berufskolleg I existieren erstmals vier Parallelklassen und damit so viele Schüler wie noch nie. Auch in der kaufmännischen Berufsschule begannen - anders als corona-bedingt erwartet - ebenso viele Auszubildende neu ihr kaufmännische Ausbildung wie im September des Vorjahres. Hinzu kamen etliche Schüler, die eine verkürzte Ausbildungsdauer anstreben.

Damit besuchen 752 Schülerinnen und Schüler (239 Wirtschaftsgymnasium + 172 Berufskolleg + 81 Berufsfachschule + 260 Auszubildende der Berufsschule) im neuen Schuljahr die Johann Philipp Bronner Schule. Dies stellt einen Schülerrekord im 99. Schuljahr seit dem Bestehen der kaufmännischen Schule in Wiesloch dar. Die Jugendlichen ab der 10. Klassen werden an der Bronner-Schule in 32 Klassen von fast 50 Lehrern in zwölf Fach- und 22 Klassenzimmern sowie der Kreissporthalle betreut.

„Trotz der besonderen Bedingungen durch die Corona-Pandemie stemmen wir diese für uns sehr große Zahl an Schülern und Klassen. Dabei stoßen wir raumflächenbezogen an unsere Grenzen. Wünschenswert muss daher ein neues Raumkonzept für unsere Schule sein!“, so der stellvertretende Schulleiter und Verantwortliche für den Stundenplan Michael Ries und Schulleiterin Susanne Zimmermann ergänzte: „Wir sind zwar an unserer räumlichen Kapazitätsgrenze angekommen, aber zugleich sind wir uns der großen Verantwortung für die anvertrauten Schülerinnen und Schüler bewusst. Das entgegen aller Prognosen und Trends der Umgebung unsere Schülerzahl nicht nur stabil ist, sondern weiter anwächst, ist sicher ein Ergebnis der hervorragenden Arbeit, die wir als Schule in den letzten Jahren geleistet haben und uns zu mehr als nur Schule macht!“

Übrigens im nächsten Schuljahr 2021/22 kann die Wieslocher Bronner-Schule gleich mehrfach feiern: Johann Philipp Bronner hat seinen 230. Geburtstag, seit 115 Jahren gibt es kaufmännische Bildung in Wiesloch, 100 Jahren ist man selbstständige Schule, das Wirtschaftsgymnasium besteht seit 50 Jahren in Wiesloch und seit 40 Jahren trägt die Schule den Namen des Wieslocher Weinbaupioniers. Deshalb soll es im Mai 2022 ein großes Schulfest geben.

Text: Benjamin Starke
Bild: OnPräs


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